Toskana

Die mittel-italienische Region mit der Hauptstadt Florenz und eines der grossen Weinbaugebiete Italiens bringt vielfältige Weine hervor. So z.B. die verschiedenen Weinstile des Chianti, des Vino Nobile di Montepulciano und die meist herausragenden Brunelli di Montalcino.

Die bedeutendste Rebsorte der Toskana ist Sangiovese, welche auch zum Assemblieren mit Cabernet Sauvignon, Merlot geschätzt wird. Von der Küstenzone (Bolgheri und Maremma) kommen dann die Kultweine im internationalen Stil. Immer toll zu Pasta, Pizza, Schmorbraten, Ossobuco und Steak vom Grill.

Süditalien

Ganz im Süden Italiens ist das Klima heiss und trocken. In Kampanien südlich von Neapel gibt es einige wenige gute Rotweine der Rebsorte Aglianico mit etwas Sangiovese, Piedirosso und Barbera. Berühmt ist der Taurasi: er gehört zu den kraftvollen Rotweinen mit ausreichend Holzfassausbau. Die Rebsorte Aglianico ist auch in der Basilicata gut vertreten mit dem Aglianico del Vulture.

Apulien - im Absatz des italienischen Stiefels warten interessante Rotwein-Rebsorten auf: Primitivo, Negro Amaro, Malvasia nera, Uva di Troia. Meist dichte, alkoholstarke Weine, welche zu Grilladen sehr geschätzt sind.

Sardinien & Sizilien

Das Klima beider Inseln ist mediterran und ausser in grösseren Höhen oder Meeresnähe heiss und vorwiegend trocken. Auf Sardinien gibt es eine enorme Vielfalt an Rebsorten, wovon Vermentino, Cannonau, Carignano, Malvasia, Monica, Vernaccia sehr bekannt sind. Der sardische Wein wird überwiegend von Genossenschaften und Grosskellereien hergestellt.

Sizilien ist die grösste Insel des Mittelmeers. Die hohen Tagestemperaturen sorgen in den niedrigeren Lagen für eine kurze Vegetationszeit. In höher gelegenen, meist Steillagen, von bis zu 900 Metern Höhe sind die Temperaturen kühler, sodass erstaunlich gute Weine gedeihen können. Besonders hervorzuheben ist die Rebsorte Nero d'Avola.

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